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Wolle im Winter

Die kalte Jahreszeit lädt nicht nur zu heißen Getränken und Schneespaziergängen ein, sondern auch dazu, sich in dicke Wollpullover einzukuscheln. Wir stellen Ihnen unsere drei liebsten und feinsten Wollarten sowie besonders schöne Pullover vor.

Mit ihnen macht uns die Kälte im tristen Winter gar nicht aus. Denn sie sind super weich und flauschig, ganz einfach zu schönen Outfits zu kombinieren und mit verschiedenen Strickarten und Dessins auch wundervolle Hingucker. Die Rede ist natürlich von warmen Pullovern. Die Basis dieser Alltagsbegleiter ist Wolle, zwei besonders feine Naturfasern und eine Walbusch-eigene Kreation möchten wir Ihnen gerne vorstellen.

Cashmere

Cashmere-Wolle gilt als die feinste Naturfaser der Welt. Da ist vor allem auf die aufwendige Gewinnung zurückzuführen: Aus dem Fell der Kaschmirziege wird lediglich das sehr feine Unterhaar von Hand ausgekämmt. Dabei kommt eine kleine Menge von rund 200 Gramm Wolle je Ziege pro Jahr zusammen. Dass deutlich mehr Wolle für z.B. die Herstellung eines Pullovers benötigt wird, betont ihren luxuriösen Charakter.

Strick aus Cashmere-Wolle ist im Winter aufgrund seiner guten Wärmeeigenschaften besonders beliebt – bis zu sechsmal mehr Wärme als übrige Wolle kann gespeichert werden. Zugleich weisen die Fasern Feuchtigkeit ab und regulieren die Körpertemperatur, man schwitzt weniger.

Ein Tipp zur Pflege: Oft reicht es aus, den Pullover an der frischen Luft auszulüften. Ist doch mal eine Wäsche fällig, sollten Sie Flecken niemals einweichen und auch nicht mit Bürste oder Schwamm daran reiben. Hier finden Sie weitere Tipps zur Pflege.

Wen die kleinen Wollknötchen (Pillig), die im Laufe der Zeit entstehen, stören, kann diese mit einem speziellen Wollrasierer oder Kamm entfernen.

Merinowolle

Merinowolle zählt zu den leichtesten unter den Naturfasern. Weil die Schafe ihr Wollkleid nicht von selbst verlieren, muss es geschoren werden. Dabei fällt zwar ein großer Wollberg an, dieser wiegt jedoch nur rund zwei bis vier Kilo. Das macht sie nicht nur wertvoll, sondern auch teuer, weshalb Merino häufig nur anteilig in Strickwaren verwendet wird.

Ein Großteil der weltweit erzeugten Merinowolle stammt aus Australien. Dort sind die Schafe starken Temperaturschwankungen ausgesetzt,Temperaturen von bis zu -20 Grad können ihnen nichts anhaben. Das ist den gekräuselten Wollfasern zu verdanken. Sie enthalten eine große Menge Luft und isolieren so bestens gegen Wärme und Kälte.

Die feine Wolle verleiht der Strickware einen leichten Glanz. Aufgrund ihrer antistatischen Eigenschaften kommt sie häufig bei Funktionsbekleidung und -wäsche zum Einsatz. Sie ist von Natur aus atmungsaktiv, nimmt zudem so gut wie keine Gerüche auf, und bietet selbst in feuchtem Zustand eine gute Wärmeleistung.
Für Allergiker ist die Wolle übrigens ebenfalls geeignet.

Trotz ihrer Feinheit ist die Wolle sehr robust und strapazierfähig. Das wirkt sich auch auf die Pflege aus, die ist nämlich weniger anspruchsvoll als bei anderen Wollarten. Viele weitere Details vor allem zur richtigen Waschgewohnheit finden Sie hier .

Cashmino

Hinter dem geschützten Begriff »Cashmino« verbirgt sich eine außergewöhnliche Materialmischung aus den eben vorgestellten Wollsorten Merino und Cashmere. Dabei handelt es sich quasi um eine Walbusch-Erfindung und diese muss man einfach lieben. Denn die besten Eigenschaften der beiden wertwollen Naturfasern werden in einer neuen Mischung miteinander verbunden. So entsteht ein extra leichter, weicher Wollmix mit seidigem Glanz, der einen kuscheligen und wärmenden Effekt hat – genau das richtige für kalte Wintertage. Wenn Sie mehr über Cashmino erfahren möchten, schauen Sie mal hier vorbei.

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