Auf ein Neues #1: Frisch gedruckt

    In unserer Serie „Auf ein Neues“ erzählen unsere Kundinnen und Kunden von Wünschen und Träumen, die sie in die Tat umgesetzt haben. Den Anfang macht Sabine Breuer-Frisch, die vor Kurzem ihr erstes Buch „Die schwarzen Punkte“ geschrieben hat.

    Sabine Breuer-Frisch in unserem Alpaka-Wollmantel Handwerkskunst.


    Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Buch zu schreiben?

    Ich wollte immer schon schreiben, aber bei meinem Beruf als Physiotherapeutin und als Mutter von drei Kindern bleibt nicht viel Zeit. Erst mit 70 Jahren habe ich dann wirklich angefangen.

     

    Was war der Auslöser?
    Ich habe mich immer wieder nach Schreibkursen umgeschaut. Dann hat meine Tochter das Seminar „Autobiografisches Schreiben“ an der Alanus-Universität in Bonn gefunden. Dafür habe ich mich dann entschieden. Ich war natürlich aufgeregt. Die weite Strecke nach Bonn lag vor mir und außerdem war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich Talent habe.

     

    Und, wie war der Kurs?
    Intensiv und inspirierend. Er hat mir viel Selbstbewusstsein gegeben und mich darin bestärkt, ein Buch zu schreiben. Ich habe nach dem Kurs weiter geschrieben, mir später eine Lektorin gesucht und eine Grafik-Designerin, die mir wiederrum einen Verlag vermittelte. Das Ganze hat gut zwei Jahre gedauert, bis ich mein Buch am 10. August endlich in den Händen hielt.

     

    Wie haben Sie sich gefühlt?
    Ich bin immer noch so glücklich und auch stolz, dass ich das geschafft habe. Ich habe sogar die Verpackung meiner ersten Buchlieferung behalten.

     

    Worum geht es in Ihrem Buch?
    Es sind Geschichten aus meiner Kindheit in den 1950er Jahren in Coburg, mit all ihren Entbehrungen, aber auch ihren unvergesslich schönen Erlebnissen. Ich wollte meinen Kindern und meinem Enkel erzählen, wie ich aufgewachsen bin. Das geht im Alltag oft unter. Wir stecken in unseren Berufen, haben eigene Familien. Und obwohl es persönliche Geschichten sind, haben mir viele Leserinnen und Leser meines Alters gesagt, dass sie sich in den Geschichten wiederfinden. Das macht mich sehr glücklich.

     

    Ihr Buch trägt den Titel „Die schwarzen Punkte“. Warum?
    Das ist der Titel einer Geschichte, in der es um meine früh verstorbene Mutter geht. Es war eine meiner ersten Geschichten und es ist die traurigste. Aber keine Angst: Die anderen Geschichten sind leicht, lustig und oft auch überraschend komisch. An „Der Adventschrank“ habe ich bis vier Uhr morgens gearbeitet und dabei Tränen gelacht.

     

    Wie geht es jetzt weiter?
    Ich möchte ein weiteres Buch schreiben. Im Moment überlege ich noch, in welche Richtung es gehen soll. Wer einmal die Lust zum Schreiben für sich entdeckt hat, kommt davon nicht mehr los.

    „Die schwarzen Punkte“, Sabine Breuer-Frisch, tredition Verlag Hamburg, ISBN: 978-3-7469-6044-9


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