Mann trägt bunt

    Blau ist das neue Schwarz. Rosa das neue Rot. Und Gelb? Gelb ist derzeit nicht einfach nur Gelb, sondern in der Modewelt der Name eines Vogels: das grünstichige Gelb der Meadowlark, zu Deutsch Wiesenlerche, war die Farbe des Sommers.
    Mann trägt dunkelblaues Sakko und rote Chinohose, steht vor kleinem Lieferwagen, im Hintergrund ist das Meer zu sehen.


    Warum der heitere Farbton einige Jahre brauchte, um bei Frauen wie bei Männern im Trend zu liegen? Leatrice Eisemann ist Geschäftsführerin des berühmten Pantone Farbinstituts und hat eine überraschende Antwort: Die Modedesigner hätten sich von der totalen Sonnenfinsternis inspirieren lassen, die Nordamerika im August 2017 verdunkelte. Der für kurze Zeit verschwundene Planet hat die Sehnsucht nach Helligkeit in ihre Kollektionen einfließen lassen. „Unabhängig davon ist Gelb ein Leuchtfeuer des Lichts“, so Eisemann. Mittlerweile gibt es neben Meadowlark das farblich wärmere Mimosa oder das klare Aspen Gold.

    Aber nicht nicht nur Gelb wird an grauen Wintertagen weiterhin für gute Laune sorgen – es gibt zwölf neue, meist leuchtende Farben, die fröhliche Namen tragen wie Living Coral (Lebendiges Korall), Pink Peacock (Rosa Pfau) oder Jester Red (Narrenrot).

    Warum diese kraftvollen Farben im Trend liegen? Auch dafür hat Leatrice Eisemann eine Erklärung. Aus psychologischer Sicht ginge es bei den Farben um Empowerment. Also um die Fähigkeit, die innere Kraft zu spüren und sie sich zunutze zu machen. Und zwar „selbstbewusst, erhebend und fröhlich“. Genau das richtige Mittel gegen Herbst- und Winterblues.

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