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    Von der Army in den Alltag: Chinos

    Die britischen und französischen Soldaten, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts erstmalig Hosen aus dem damals noch unbekannten Chino-Twill trugen, konnten sich nicht aussuchen, was sie dazu kombinieren wollten. Denn Uniform war nun mal Uniform.

    Erst amerikanische Soldaten, die 1898 aus dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zurückkehrten, trugen die Hosen nach dem Schlachtfeld auch noch im zivilen Alltag. Wahrscheinlich, weil der leichte, sommerliche Baumwollstoff dank seiner stabilen Köperbindung einfach nicht kaputt zu kriegen war. Um Stoff zu sparen, hatten die Uniform-Hosen übrigens keine Umschläge am Saum. Was heute aus modischer Sicht mal so und mal anders gehandhabt wird. Charakteristisch für die Chino sind aber die geräumigen, schrägen seitlichen Taschen, in die selbst kräftige Männerhände ohne Probleme hineinpassen. Wofür Männer ihren Schnitt auch ganz besonders lieben.

    Beige Chino mit blauem Innenbund.
    Pima-Chino Cashmere Finish
    Hose in beige mit Knopf verschlossen.


    Eine Chino – drei Styles
    Unseren Chinos ist übrigens alles Martialische fremd. Sie lassen sich im Gegenteil äußert friedfertig zu drei völlig unterschiedlichen Styles kombinieren. Anhand unserer Pima-Chino Cashmere Finish haben wir das für Sie mal durchexerziert. Was Sie für den klassischen Dandy-Style, den sportlichen Freizeit Look oder den bürotauglichen Smart Casual Look brauchen, finden Sie voraussichtlich zuhause in Ihrem Kleiderschrank. Ganz sicher aber bei uns.


    Klassischer Herren-Look: der Dandy-Style

    Gelegtes Hemd mit feinem Muster.
    Extraglatt-Hemd Minimal
    Dunkelblaue Strickjacke mit V-Ausschnitt.
    Merino-Weste Punto Riso
    Angelico-Sakko
    Grün-braune Mütze mit Ohrenklappen.
    Schiebermütze Harris Tweed

    Der Dandy-Stil kam gegen Mitte des 18. Jahrhunderts auf und war eine Art Trotzreaktion der Engländer auf den überdekorierten Kleidungsstil französischer Hofkultur. Ein ganz neues Gefühl für den Mann von damals: Hosen, Hemden und Jacken passen sich auf einmal der Körperform an. Sie betonen elegant die Linien des Körpers, verzichten auf grelle Farben, und legen damit den Grundstein für den modernen Herrenanzug – so wie er auch heute noch weltweit getragen wird. 

    Der zeitgemäße Dandy-Stil ist von schlichter Eleganz geprägt. Dafür kombiniert der Herr zum Beispiel die beige Chino mit einem erst auf den zweiten Blick gemusterten Hemd im Minimal Dessin. Natürlich – weil er Zeit fürs Wesentliche braucht – in der bügelfreien Extraglatt-Variante. In Kombination mit einer dunkelbraunen Merino-Weste sieht das gepflegt aus – Krawatte ist nicht nötig, kann aber. Brauner Ledergürtel ist dagegen ein Muss, zur Not kann man aber auch einen Leinengürtel in einer gedeckten Farbe nehmen. Für einen Spaziergang durch den Schlosspark kombiniert man dazu jetzt noch ein farblich passendes Woll-Sakko mit Ton-in-Ton Tartan-Karo. Ganz wichtig als stilvolle Ergänzung: die richtigen Schuhe. Möglich sind hier entweder niedrige Sneakers in Braun, klassische Monks in der Farbe Cognac oder schlichte Schnürschuhe in der Farbe Dunkelbraun. Auch halbhohe, geschnürte Lederboots passen gut zum Dandy-Outfit. Wer ganz stilecht sein möchte, kann dazu noch eine Schiebermütze aus Harris Tweed kombinieren.

     Sportlicher Freizeitlook

    Blütenweißes Hemd mit Manschetten.
    Extraglatt-Hemd Oxford
    Weiße Sneaker mit Schnürsenkeln und farbigen Akzenten.
    Sneaker Marina
    Strukturpullover Tricolor
    Schwarze Schuhe mit dicker Sohle.
    Leder-Sneaker Unbeschwert

    Der sportliche Freizeitlook ist immer dann angesagt, wenn es ruhig etwas lässiger, aber durchaus noch gepflegt zugehen darf. Ein Ausflug ins Grüne, ein Treffen zum Sun-downer, ein ungezwungenes Essen bei Freunden. Überall, wo man normalerweise auch in Jeans und T-Shirt hingehen würde, es aber doch gern ein bisschen "angezogener" hätte, ist dieser Look der richtige. Im Prinzip würde es schon reichen, die gepflegte Chino einfach mit einem weißen T-Shirt mit V-Ausschnitt oder einem weißen Langarmhemd zu kombinieren, dazu weiße Sneakers und vielleicht noch einen Pullover um die Hüfte. Je nach Wetter würde sich hier als Ergänzung noch ein sportlicher Blouson oder eine Bomberjacke gut machen – für Drinks bei Sonnenuntergang bloß nicht die dunkelbraune Sonnenbrille vergessen! Das ganze Outfit kann man natürlich auch auf Schwarz umstylen: Ersetzen Sie dann einfach das weiße T-Shirt oder Langarmhemd durch ein schwarzes und tragen Sie statt der weißen schwarze Sneaker. Diese Variante macht den Freizeit-Look ein bisschen rebellischer.

    Bürotauglicher Smart Casual Look

    Weste aus Strick in Dunkelblau.
    Feinstrick-Weste
    Extraglatt-Hemd Minimal
    Brauner Gürtel mit silberner Schließe.
    Ledergürtel Dehnzone
    Krawatte mit blauen und grauen Streifen.
    Seidenkrawatte Mouline-Streifen

    Die Outfit-Formel für den bürotauglichen Smart Casual Look: Man nehme eine etwas weiter geschnittene Bundfalten-Chino, ergänze diese durch ein Business-Hemd mit Kent-Kragen und Minimal Print und kombiniere dazu zum Beispiel eine Feinstrickweste aus weicher Merinowolle. Zusammen mit den richtigen Accessoires (also Seidenkrawatte, brauner Gürtel, braune Schuhe), ergibt das schon einen smarten, bürotauglichen Look, sogar, wenn im Meeting alle das Sakko ausziehen. Apropos Sakko: Sakkos aus weicher Jersey-Ware, die schön flexibel sind, sind im Trend und werden es aufgrund ihrer Bequemlichkeit auch wohl bleiben. Und weil Weste und Hemd zusammen untendrunter auch nicht knubbeln, eignen sich für diesen Look besonders Sakkos, die etwas näher am Körper sitzen. Was die Passformen angeht, kommt Walbusch bei vielen Sakko- und auch Hosenmodellen jedem Geschmack entgegen. Man kann hier zwischen dem bequemen Comfort Fit, dem gerade Regual Fit oder dem moderat schlanken Modern Fit wählen. Letzterer ist ein bisschen schmaler als die beiden anderen und bei den Hosen im Bund etwas tiefer. Aber natürlich immer noch bequem.

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