UV-Schutz zum Anziehen

Der Frühling ist da, es wird wärmer und man möchte es sich in der Sonne gut gehen lassen. Aber die Sonne ist mit Vorsicht zu genießen: Sie tut uns zwar gut, aber schadet auch unserer Haut. Durch die UV-Strahlung der Sonne können gefährliche Hauterkrankungen entstehen. Entsprechend also die Haut vor übermäßiger Sonneneinstrahlung schützen.

Außer sich durch diverse Sonnenschutzmittel abzuschirmen, gibt es noch eine effektive Methode: Sonnenschutz durch Textilien. Aber welche Textilien gewährleisten den besten UV-Schutz?

Um herauszufinden, welche Kleidungsstücke besonders effektiv für den Sonnenschutz geeignet sind, wird gemessen, wie viel UV-Strahlung das jeweilige Kleidungsstück durchdringen kann. Daraus ergibt sich der sogenannte UPF (Ultraviolet Protection Factor): je höher dieser Wert, desto höher der UV-Schutz. 

Auf die Fasern achten
Einen besonders hohen UPF-Wert von 30+ weist Kleidung aus Polyester auf, da die Fasern des Stoffes sehr dicht strukturiert sind. Der Nachteil an diesen Textilien ist jedoch, dass sich darunter die hohe Wärme staut. Organische Fasern wie z.B. Baumwolle haben hingegen einen geringeren UV-Schutz.

Optimale Konstruktion
Wichtig für den Sonnenschutz ist auch die Beschaffenheit des Textils. Je dichter die Konstruktion des Kleidungsstückes ist, desto höher ist der Schutz. Bei locker gestrickter oder gewebter Kleidung nimmt der UPF-Wert stark ab, da diese viele UV-Strahlen durchlassen. Machen Sie selbst den Test: Je weniger Licht durch das Kleidungsstück scheint, desto höher ist der Sonnenschutz. Dementsprechend kann durch Dehnung der Kleidung und sogar durch Nässe der Sonnenschutz der verschiedenen Textilien deutlich verringert werden. Man denke an T-Shirts, die im Wasser fast durchsichtig auf der Haut kleben – umso deutlicher man durch das nasse T-Shirt sehen kann, umso mehr Strahlung geht durch.

Farbe bekennen
Wer am Strand Schwarz trägt ist nicht nur cool, sondern auch schlau. Denn sogar die Farbe der Textilien beeinflusst den UPF. Je dunkler die Farbe der Kleidung, desto höher der UV-Schutz. Schwarze Kleidung absorbiert ganze 97 Prozent der UV-Strahlung. Weiße Textilien hingegen lassen um die 40 Prozent der gefährlichen Strahlung durch. Helle Kleidung eignet sich daher deutlich schlechter als Schutz gegen UV-Strahlen.

Die richtige Pflege machts!
Jede Hausfrau kennt es, wenn die Kleidung nach dem Waschgang steif ist. Was manche zunächst ärgert, ist für den Sonnenschutz ein Pluspunkt: Nach jedem Waschen eines Textils ziehen sich die Fasern des Stoffes zusammen und der UPF steigt an, da weniger Sonnenstrahlung durchgelassen wird. Nach einer gewissen Tragezeit verringert sich der UPF wieder, da sich die Fasern wieder ausdehnen. Daher sollten besonders die Textilien, die aufgrund ihrer Fasern nicht so einen hohen UPF-Wert aufweisen, vor dem Tragen in der Sonne gewaschen werden. Um den UV-Schutz noch zu verstärken, kann UV-protektiver Waschmittelzusatz hinzugegeben werden.

UV-Schutz mit bestem Komfort
Wir haben uns auf die warmen Tage schon im Voraus eingestellt und Stücke entworfen, die einen optimalen UV-Schutz und dazu noch bequemen Tragekomfort gewährleisten. Das Polo-Shirt kombiniert das angenehme Tragegefühl der Baumwolle mit der Beschichtung eines UV-Schutzes. Das Klepper-Hemd hat dank seiner dichten Webart einen UPF von 40. Für ein kühles Köpfchen ist auch was dabei: Sowohl der Anglerhut als auch die Baseball-Cap bieten optimalen Sonnenschutz – auch gegen UV-Strahlen.

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