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    Paartherapie in Bad Kissingen

    Mein Mann und ich pflegen seit ein paar Jahren eine besondere Vereinbarung, damit uns die Liebe nicht irgendwann abhanden kommt: Jeder von uns schlägt regelmäßig einen Ort in Deutschland oder dem näheren Ausland vor, wo wir dann ein Wochenende verbringen. Dieses Mal war ich an der Reihe.
    Großes, helles Steingebäude mit Vorgarten und Springbrunnen

    Im April waren wir zusammen in Oosterschelde. Der niederländische Nationalpark liegt in Zeeland und hatte es meinem Mann angetan, weil es dort besondere Austern gibt. Da wir nun Meer hatten, dachte ich, es wäre eine gute Idee ein paar Tage in den Bergen zu verbringen. Aber die Alpen sind vom Rheinland aus zu weit weg. Außerdem wollte ich einen Ort finden, der medial eher unterschätzt wird und vor sich hinschlummert. Sowas wie ein Dornröschen-Metropölchen schwebte mir vor.

    Ich recherchierte, was unseren Kurztripp zu einem romantischen Paar-Erlebnis machen würde und entschied mich für: Bad Kissingen. Dieses alt-ehrwürdige Kurbad schien mir ideal. Von uns aus circa 350 Kilometer entfernt und am Südrand der bayrischen Rhön gelegen. Zwar ohne hohe Berge, aber doch schon hügelig. Außerdem las ich, dass schon Otto Fürst von Bismarck, die österreichische Kaiserin „Sisi“, Theodor Fontane oder Richard Strauss dank der Heilquellen dort regelmäßig zu Kräften kamen. Ein Ort mit Geschichte also, wo wir viel entdecken könnten.

    „Bad Kissingen? Wie kommst du denn darauf?“, sagte meine Mann erschrocken. Als hätte ich ihm vorgeschlagen, ein paar Tage im nahgelegenen Leverkusen zu verbringen. „Das ist doch ein Kurort, eine Alte-Leute-Stadt! Was sollen wir denn bitte da?“ 

    Sein Widerwillen hatte aber keinen Einfluss auf meine Entscheidung. Denn wir haben eine Regel: Wir machen mit, was der andere plant, auch wenn es Vorbehalte gibt. Sich auf Neues einzulassen, auch gegen innere Widerstände, führt ganz oft zu besonders schönen Erlebnissen. Weil man eben keine Erwartungen hat.

    Pinke und lila Blumen vorm einem Fluss, daneben eine Brücke und ein großes Gebäude mit vielen Fenstern.

    Wir sind dann also los... und nach gut zwei Tagen in Bad Kissingen hatte mein Mann seine Meinung komplett geändert. Ihm haben nicht nur das mondäne Kurbad und die vielseitigen kulturellen Angebote gefallen – sondern auch die vielen freundlichen Menschen, und zwar: jeden Alters. Von wegen Alte-Leute-Stadt! Auch mir ist unsere Reise in besonders schöner Erinnerung geblieben und ich bin mir sicher, dass wir Bad Kissingen noch einmal besuchen werden. Denn auch diese Vereinbarung gilt zwischen uns beiden: Einmal ist wie keinmal und an einen schönen Ort wiederzukehren ist erlaubt!

    Sie möchten Bad Kissingen allein, mit Partnerin oder Partner entdecken? Wir haben sechs Sommer-Tipps für Sie zusammengestellt:

    Tipp 1: Relaxen im Luitpoldpark

    Der große Landschaftsgarten im englischen Stil ist das grüne Herz der Stadt. Große Wiesen, exotische Bäume, ein kleiner Teich mittendrin und romantische Holzbrücken, die über die Saale führen: Im Luitpoldpark treffen sich Menschen zum Picknicken, sie treiben Sport oder entspannen sich in Hängematten unter den schattigen, alten Bäumen. Überall im Park verteilt stehen Liegen und Stühle, die sich jeder nehmen und dorthin stellen kann, wo er es möchte. Zum Beispiel in den Klanggarten. Mehrmals am Tag spielen hier sphärische Klänge und vermischen sich mit dem Gesang der Vögel. Gleich in der Nähe gibt es ein großes Kneipp-Becken, in dem man Wassertreten kann.

    Wer die Zeit im Park verbringen möchte, mit Spaziergängen und Ruhepausen, der muss keinen Jogginganzug tragen. Das leger sitzende Jeanskleid ist bequem und feminin zugleich. Hergestellt in Spanien aus dem edlen Material Tencel zeichnet es sich durch den besonders schönen Fall, dem seidigen Schimmer und dem satten Jeansblau aus.

    Lächelnde Frau mit blauem Jeanskleid und kleiner gelber Tasche.
    Jeans-Tencelkleid

    Tipp 2: Eis essen bei Basanese

    Stadteinwärts, gleich am Ende der Ludwigsbrücke, liegt das italienische Café Basanese. Hier können Sie einen Espresso aus selbstgerösteten Bohnen genießen, oder aber lieber noch, Eis essen. Auch das stellen die italienischen Betreiber selber her. Darunter viele vegane Sorten, wie Eis aus schwarzer Schokolade – ganz ohne Milch und Sahne.

    Perfekt zur italienischen Leichtigkeit passt unser sonnengelbes Jacquard-Polo. Hergestellt aus weicher, mercerisierter Baumwolle wirkt es kühlend auf der Haut.

    Dunkelrotes Polo mit drei Knöpfen und leichtem Strukturmuster.
    Jacquard-Polo 3D-Struktur

    Tipp 3: Schwimmen im Terassenfreibad

    Jeder weiß, wie gesund schwimmen ist. Im Terassenfreibad, das oberhalb der Stadt am Finsterberg liegt, trifft das auf jeden Fall zu. Denn schon der Ausblick über das Saale-Ufer bis hin zu den Bergen der Rhön setzt Glückshormone frei. Im 50-Meter-Becken haben wir frühmorgens unsere Bahnen gezogen; und danach im Café vor Ort unseren ersten Kaffee getrunken. Das Besondere daran: Das Café befindet sich in einem runden Pavilion, der typisch für die Architektur der 1950er Jahre ist. Aus dieser Zeit stammt das Bad und steht unter Denkmalschutz.

    Blaue Badehose mit Pflanzenmuster in grün, weiß und rot.
    Dry Weave Badeshorts Hawaii

    Tipp 4: Heilwasser von der Brunnenfrau

    Das gibt es vielleicht nur in Bad Kissingen: den Job der Brunnenfrau. In der lichtdurchfluteten Wandelhalle schenkt die Dame Heilwasser aus und berät Interessierte, welche der sieben mineralstoffreichen Quellen zum individuellen Befinden passen. Mir empfiehlt sie das magnesiumhaltige „Luitpoldsprudel alt“ , das gegen Stress und Hektik im Alltag wirken soll. Schnell trinken kann ich es aber nicht, denn das Heilwasser schmeckt nach Eisen. Ich muss mich an den Geschmack erst gewöhnen. Das ist auch gut so, rät die Brunnenfrau: Ein ruhiger, entspannter Körper kann die wertvollen Inhaltsstoffe sehr viel besser verarbeiten.
    Entspannen und wohlfühlen können Sie sich in dem kniebedeckenden, luftigen Hosenrock. Aus fließender Viskose hergestellt, unterstreicht er Ihre feminine Seite.

    Frau mit kurzen blonden Haaren, weißem T-Shirt und blauem Hosenrock lächelt.
    Viskose-Hosenrock

    Tipp 5: Waldbaden im Wald für die Seele

    „Waldbaden“ heißt der Trend aus Japan, dem der Förster und Autor Peter Wohlleben in seinem neuen Naturmagazin „Wohllebens Welt“ viele Seiten widmet. Wenn Sie in Bad Kissingen ins Grün abtauchen und entschleunigen wollen, dann ist der „Wald für die Seele“ im Klauswald dafür wie gemacht. Von der Stadt brauchen Sie gut 30 Minuten. Es gibt verschieden gestaltete Bereiche und Kunstwerke, die sich unterschiedlichen Themen widmen und zum Innehalten einladen. Der „Wald für die Seele“ ist eine Art Erlebnismuseum inmitten der Natur. Uns haben die Installationen, die verschlungen angelegten Pfade, vor allem die Stille sehr berührt und zugleich beruhigt. Eine Erfahrung, über die Peter Wohlleben in einem Interview sagt:

     „Wir können runterkommen, uns entspannen und schauen, was ist da überhaupt. Das können wir aber auch sehr schön von Kindern lernen. Wenn Erwachsene sie nicht zur Eile drängen, machen sie genau das: Sie toben sich im Wald erst mal aus, dann werden sie langsam.“

    Gleichgültig in welchen Wald Sie eintauchen möchten – die Multipocket Cargo-Hose ist ein idealer Begleiter für ihn.

    Braune Cargohose mit vielen Taschen.
    Multipocket-Cargohose

    Tipp: Chillen am Stadtstrand Bad Kissingen

    Ja, auch Bad Kissingen hat einen Stadtstrand, der gleich am Ufer der Saale liegt. Auf dem aufgeschüttetem Sand stehen Liegestühle und Strandkörbe. Kinder, Familien, junge und ältere Menschen kommen hier zusammen, niemand ist vom anderen genervt, alle genießen die gelassene abendliche Atmosphäre. Wir haben eine Schorle getrunken, was in den Strandliegen nicht so einfach war – aber lustig. Und zwischendurch kam es uns so vor, als säßen wir in einer Strandbar in Berlin. In Hamburg. Oder auf Hawaii.
    Bad Kissingen eine Alte-Leute-Stadt? Weit gefehlt!

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