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    Klaus J. Behrendt im Interview

    Walbusch:  Hallo Herr Behrendt, die Goldene Kamera steht vor der Tür und Sie werden bei dem Event dabei sein. Als Klaus J. Behrendt, Schauspieler, und als unser neuer Markenbotschafter. Wir freuen uns sehr darüber.
    Klaus J. Behrendt: Ja, ich auch.

    Kommt Ihr Schauspieler-Kollege Dietmar Bär auch zur Gala? 
    Da gehe ich mal schwer von aus. 

    Bei so einem Event trifft man bestimmt jede Menge netter Menschen. Auf wen freuen Sie sich besonders? 
    Querfeldein. Ich freu mich eigentlich auf alle. Da sind so viele nette Kollegen – und Kolleginnen – ich würde jetzt niemanden besonders hervorheben wollen.  

    Was verbinden Sie persönlich mit der Goldenen Kamera? 
    Die Goldene Kamera wird ja schon seit 1966 vergeben. Und ausgerechnet 2009 – das Jahr in dem ich nominiert war – ist die Gala dann wegen der Finanzkrise abgesagt worden. Da ist meine Nominierung sozusagen mit untergegangen. Ich hab den Pokal aber sowieso nicht bekommen, weil der Kollege Christian Berkel ihn mir weggeschnappt hat. War aber in Ordnung … der macht gute Sachen.   

    Gibt es einen Film, eine Serie, der Sie bei der Goldenen Kamera besonders die Daumen drücken? 
    Ne ..., ehrlich gesagt bin gar nicht so richtig auf dem Laufenden, was dieses Jahr alles im Rennen ist. Der Beste soll gewinnen.   

    Für Walbusch haben Sie das Filmset gewissermaßen gegen das Fotostudio eingetauscht. Was ist der Unterschied zwischen der Arbeit als Model und der als Schauspieler? 
    »Model« aber bitte in Anführungszeichen … . Im Fotostudio sind die Klamotten die Stars. Da wird genau hingeschaut, ob die Knopfleiste glatt ist und ob die Manschette unterm Sakko die perfekte Länge hat. 

    Die Kleidung muss auf jeden Fall gut aussehen, das stimmt. Aber unsere Kunden finden es schon toll, dass Klaus J. Behrendt jetzt da drin steckt. Und sie suchen natürlich in den Fotos nach Facetten Ihrer Persönlichkeit, die sie vom Schauspieler K.J.B. nicht kennen.    
    Klar, diese Art von Neugier ist mir selber nicht fremd. Wenn man einen Menschen, den man sonst nur aus Film und Fernsehen kennt, plötzlich in einem ganz anderen Setting sieht und plötzlich denkt: »Ach guck mal, so kann der also auch aussehen!« Das ist schon spannend. Aber beim Dreh geht es natürlich um die Figur an sich und um das Buch. Und eben genau nicht um mich als Privatperson. Eigentlich sollte man die beiden Dinge auch gar nicht miteinander vergleichen – das sind wirklich zwei verschiedene Paar Schuhe.   

    Als Schauspieler strebt man danach, unverwechselbar zu sein. Spielt Mode in dem Zusammenhang eine Rolle für Sie? 
    In Filmen ist der Look mit der Figur eng verbunden und steht quasi mit im Drehbuch – da ziehe ich an, was vorgesehen ist. Und als Privatmann nutze ich Mode nicht, um zu meinem Image als Schauspieler irgendwas dazu zu addieren. Der Privatmann Klaus J. Behrendt ist in modischer Hinsicht ein ganz normaler Kerl. 

    Haben Sie schon ein Lieblingsoutfit von Walbusch? 
    Eigentlich bin ich nicht so ein Anzugmensch. Aber diesen blauen Anzug liebe ich sehr! Den finde ich wunderschön. Auch das Blau. 

    Wenn Sie einem Freund einen Artikel-Tipp geben würden, dann wäre das …  
    Der blaue Anzug. Die Lederjacke mag ich auch sehr.   

    Wurden Sie schon auf Ihre Zusammenarbeit mit Walbusch angesprochen? 
    Ja, natürlich! »Hey, ich hab Fotos von dir gesehen – gut!« Kommt also gut an. Die meisten denken bei Walbusch aber immer erst mal an Hemden und sind ganz überrascht, dass Ihr auch all die anderen Sachen habt.   

    Wenn Sie zum Dreh in Köln sind, was darf in Ihrem Koffer nie fehlen? 
    Mein Drehbuch.  

    Pommes Ketchup oder Mayo? 
    Ketchup! 

     Verraten Sie uns, in welcher Rolle man Sie als nächstes sehen wird? 
    Am 19. Februar kommt der nächste Tatort und natürlich wird hier nichts weiter verraten …   

    Wir sind hier unter uns, Sie können es also ruhig sagen: Was war Ihre größte Modesünde? 
    Da gibt’s rückblickend von Jacken über Hosen natürlich Fürchterliches – was man aber damals alles super toll fand. Der Star in meiner Kollektion war eine lilafarbene Arbeiterjacke, die ich mir selber gefärbt habe. 

    Stil festigt sich bei den meisten Menschen erst mit dem Älterwerden. Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben? 
    Wie schon erwähnt, bin ich nicht sonderlich modeaffin. Ich mag dunkle Sachen lieber als helle, lässige Blousons, gute Jeans mit einem kernigen Gürtel, dazu am liebsten T-Shirts oder Hemden und Chelsea Boots. Was »richtige Kerle« eben so anziehen.  

    Noch eine abschließende Frage: Was ziehen Sie zur Gala an? 
    Ich werde einen Smoking von Walbusch tragen.   

    Herr Behrendt, wir danken Ihnen für das Interview. 

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