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    In geheimer Mission #2: Barcelona am Abend

    Abends kann es Barcelona mit Leichtigkeit mit New York aufnehmen. Denn auch die Ciudad Condal schläft nie. Nach unserem Tagesausflug durch die katalanische Metropole führen wir Sie mit unseren exklusiven Tipps durch den Abend und die Nacht.

    1.    Barcelona liegt Ihnen zu Füßen
    Die ehemalige Bunkeranlage im Stadtteil Carmel ist ein ungewöhnlicher Aussichtspunkt: Von hier aus blicken Sie über über Barcelona bis hinaus aufs Meer. Fahren Sie mit dem Bus 24 in Richtung Carmel bis zur Haltestelle »Mühlberg«. Dort folgen Sie der gleichnamigen Straße bis zur Anlage. Am besten am frühen Abend, wenn die Stadt im warmen Rot des Sonnenuntergangs in die Dunkelheit abtaucht.
    MUHBA Turó de la Rovira, Calle Marià Labèrnia s/n

    2.   Mehr als belegte Brote Bevor man in die größeren Gästeräume des »La Flauta« kommt, geht man vorbei an einer Theke mit spanischen Köstlichkeiten: mit Jamon Bellota belegte Baguettes, Salpicon (einem Salat mit Meeresfrüchten), je nach Saison frische Artischocken, Herzmuscheln, Gambas de Palamos, silberglänzende Sardinen. Alles wird in dem Restaurant, das es seit über 25 Jahren gibt, täglich frisch zubereitet. Am besten Sie bestellen verschiedene Kleinigkeiten. Unser Empfehlung: Montaditos, das sind Brotscheiben mit köstlichem Belägen wie gefüllter Paprika oder kurz gebratenem Rinderfilet. Oder Brochetas, kleine Bratspieße mit Gambas und Tintenfisch. Wenn Sie zur deutschen Zeit Essen gehen, also gegen 19.30, bekommen Sie meist einen Platz – entscheiden Sie sich für die katalanische Brotzeit, nämlich gegen 21 Uhr, müssen Sie mit einer Wartezeit rechnen. Und wenn es so ist: Sie lohnt sich! La Flauta, Carrer d´Arribau 23, in der Nähe vom Plaça Universitat

    3.     Das ursprüngliche Barceloneta Der Stadtteil Barceloneta ist gerade Schauplatz einer Auseinandersetzung, bei der es darum geht, wie es mit dem Tourismus in Barcelona weitergehen soll. Die Bewohner des Viertels wehren sich gegen die Umwandlung von Wohnungen in Touristenapartments, weil für Einheimische immer weniger Wohnraum bleibt. Nichtsdestotrotz werden Sie in der »Bar Leo« freundlich bedient, hier, wo das ursprüngliche Barceloneta noch lebt. Gehuldigt wird in der Bar dem Flamencosänger Bambino. Bambino hieß mit bürgerlichem Namen Miguel Vargas Jiménez und wurde 1940 in Utrera 25km südöstlich von Sevilla geboren. Bis zu seinem Tod 1999 veröffentliche er 17 Schallplatten. Bilder von ihm schmücken die Wände und oft spielt die Jukebox seine Lieder. Genießen Sie ein frischgezapftes Estrella und probieren Sie auf jeden Fall eine Bomba, eine sehr große Krokette.Bar Leo, Carrer de Sant Carles 34

    4.     Cocktail in der Bar Boadas Die »Bar Boadas« liegt in einer kleinen Gasse, unmittelbar an der trubeligen Rambla. Sie ist die älteste Cocktailbar Barcelonas – sagen die Besitzer. Die Barkeeper tragen weiße Smokings und mixen die Drinks mit viel Gefühl, Stil und ohne überflüssige Showeffekte. Gleichgültig ob mit oder ohne Alkohol. Jeder Cocktail erhält die gleiche Aufmerksamkeit. Trotz Hingabe und Smoking: Jeder Mann und jede Frau ist in der Bar Boadas auch casual willkommen. Wer hier am letzten Abend einkehrt, der kann sich auf eins Verlassen: Wenn er irgendwann wieder nach Barcelona kommt, wird es die »Bar Boadas« immer noch geben. Calle Tallers 1, Ecke La Rambla

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