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Strampeln war gestern: E-Bikes

Es sollte eine sportliche Vater-Sohn-Mountainbike-Tour durch den Schwarzwald werden. Dabei wurden wir bergauf öfter mal von anderen Radlern überholt – die nicht unbedingt sportlicher aussahen als wir. Kurze Zeit später die Erkenntnis und insgeheim Erleichterung: Wir treten noch selber, die nicht!

Gut, das ist nicht ganz korrekt, denn treten muss man bei E-Bikes oder Pedelecs schließlich auch. Trotzdem ist die Motorunterstützung natürlich gerade in bergigem Gelände enorm hilfreich. Das weiß jeder, der es schon mal ohne versucht hat. E-Bikes erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit, ob für Radwandertouren, als Kindergarten-Shuttle, oder für den täglichen Weg zur Arbeit. Hier sind fünf interessante Fakten, die Sie vielleicht noch nicht kannten:1. Pedelec oder E-Bike?

Bei einem Pedelec (Kofferwort für Pedal Electric Cycle) wird der Fahrer von einem Elektroantrieb nur unterstützt, wenn er gleichzeitig die Pedale tritt. Davon abgegrenzt werden E-Bikes, bei denen sich die Fahrgeschwindigkeit auch unabhängig vom Treten regulieren lässt. Im normalen Sprachgebrauch wird der Begriff E-Bike fast immer als Synonym für Pedelec verwendet. Ca. 99 Prozent aller E-Bikes sind »normale« Pedelecs mit maximal 250-Watt-Motoren, die die Unterstützung bei einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h abschalten. Nur rund 1 Prozent sind S-Pedelecs (bis 45 km/h schnell); dafür braucht man Versicherungskennzeichen und Führerschein.

2. Neues Image: E-Mountainbikes und E-Lastenräder

Insgesamt fahren auf deutschen Straßen etwa 4,5 Millionen E-Bikes. Die meisten gehören in die Kategorien »Urban« und »Trekking«. Aber: E-Mountainbikes haben mit rund 25 Prozent Marktanteil ordentlich zugelegt – hier werden die Fahrer immer jünger und sportlicher. Und auch E-Lastenräder sind verstärkt im Kommen. Die noch junge Radgattung taugt nicht nur als Zweitwagen-Ersatz für Familien, auch für Handel und Dienstleister in der Stadt sind Cargo-E-Bikes interessant.

3. Gemacht für die City

Wer in der City unterwegs ist, kommt mit der üblichen Reichweite der Akkus aus: 30 bis 70 Kilometer. Die Batterie, meist basierend auf modernen Lithiumionen-Akkus, lässt sich leicht entnehmen und an einer Steckdose in etwa vier Stunden aufladen. Autoschlangen und mangelnde Parkplätze sind für Elektrofahrrad-Fahrer natürlich kein Problem.

4. Auf schnellstem Wege: Fahrrad-Highways

Für die Mobilität der Zukunft wird das Wegenetz aus Radschnellwegen ausgebaut. Breit, schnell und möglichst gradlinig sollen sie sein – also dank Unter- und Überführungen möglichst ohne Kreuzungen auskommen. Dieser Plan stammt aus den Niederlanden; in Deutschland gibt es erste Ansätze im Ruhrgebiet. Änderungen in der deutschen Straßenverkehrsordnung ermöglichen seit April den Einsatz des grünen Rechtsabbieger-Pfeils für Radfahrer.

5. Sicher radeln mit Innovationen

Wer schnell und häufig mit dem E-Bike unterwegs ist, kämpft natürlich am meisten mit dem Wetter. Für mehr Unabhängigkeit sorgt wind- und wasserabweisende Kleidung z. B. Jacken mit Kapuze, verlängertem Rücken und reflektierenden Details. Die passende Hose zeichnet sich etwa durch einen verstellbaren Saum aus, ist schnell trocken, schmutzunempfindlich und wasserabweisend.

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